Rauchmelder / Wärmemelder

Rauch-, Wärme und Hitzemelder sind kleine, unscheinbare Geräte an der Zimmerdecke, die mit geringem technischem Aufwand großen Schutz vor Feuer und gefährlichem Rauch bieten. Was seit 2015 Pflicht in jeder Wohnung ist, gehörte schon lange vorher zu den Brandschutzbestimmungen für öffentlich genutzte Räume wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser oder Verwaltungsgebäude.
In unserem Onlineshop bieten wir ausschließlich Produkte von namhaften Herstellern an, deren Rauchmelder und Hitzemelder alle erforderlichen DIN-Normen und Richtlinien für Fachinstallationen erfüllen. Einige der Rauch- und Hitzemelder sind darüber hinaus zusätzlich mit dem Q-Label für hochwertige Gefahrenwarnmelder ausgezeichnet. Neben separaten Rauch- und Wärmemeldern gibt es kombinierte Rauchwarn- und Thermomelder mit Bi-Sensor-Prozessor-Technologie.

Rauchmelder: Schutz vor Feuer und giftigem Rauch

Rauchmelder warnen bei Rauchentwicklung, bevor diese für Menschen gefährlich wird. Ein lauter, durchdringender Alarmton erklingt, bei vielen Modellen ergänzt durch ein blinkendes LED-Licht. Rauchmelder verschaffen im Ernstfall die entscheidenden zwei Minuten mehr Zeit zur Rettung. Sie werden entweder als
  • Stand-alone-Geräte in einzelnen Räumen, kleineren Wohnungen oder wohnungsähnlichen Unterkünften wie Wohnmobile oder Campingwagen,
  • funk- oder drahtvernetzte Rauchmeldesysteme in größeren Wohnungen oder Häusern, oder als
  • komplette Brandmeldeanlage in größeren Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt.
 

Rauchmelder funktionieren über ein optisches Messprinzip. Innerhalb des Rauchmelders sendet ein Infrarot-LED kontinuierlich, für das menschliche Auge unsichtbare, Strahlen aus. Gelangen durch einen Brand Rauchpartikel in die optische Kammer, reflektieren sie das LED-Licht und es trifft auf eine empfindliche Photoiode, die den Alarm auslöst. Vorteil bei vernetzten Rauchmeldern: wird ein entlegener Rauchmelder (zum Beispiel im Keller) durch Rauchpartikel aktiviert, gehen automatisch alle mit ihm vernetzten Rauchmelder parallel an. Um den auslösenden Rauchmelder zu orten, drückt man an einem beliebigen Rauchmelder die Stummtaste. So bleibt nur der ursprünglich auslösende Melder aktiv. Zwingend vorgeschrieben für Rauchmelder ist ein Alarmton von 85dBA mit einer Reichweite von drei Metern. Um unnötige Panik zu verhindern, verwenden einige Hersteller bei ihren Rauchmeldern andere und teils leisere Signaltöne, die zum Beispiel auf einen schwachen Batteriestand hinweisen.

Sowohl die vernetzbaren als auch die Einzel-Rauchmelder gibt es in unterschiedlichsten Modellen und Ausstattungen für Privatgebäude und für Brandmeldeanlagen. Von der Plug&Play-ein-Mann-Installation, Vernetzung von bis zu 60 Rauchmeldern mit unterschiedlichen Gruppierungen, verschiedene Töne für Feuer- oder Hitzealarm, Diagnosetools zur Prüfung oder einfachen Einzelgeräten mit fest integrierter 10-Jahres-Lithium-Batterie finden Sie in unserer Rauchmelder/Wärmemelder-Rubrik hochwertige Qualitätsprodukte zur Brandprävention.

Einen besonderen Rauchmelder bietet das Unternehmen Indexa mit dem Zigaretten-Rauchmelder. Er reagiert explizit auf Zigarettenrauch und alarmiert die unbefugt rauchende Person statt mit einem Warnsignal mit einer deutlich hörbaren Sprachansage. Neben der Standard-Ansage können mittels SD-Card auch eigene Texte aufgezeichnet werden, so dass Sie selbst entscheiden können, wie harsch oder freundlich Sie auf das Rauchverbot hinweisen wollen.

Wärmemelder reagieren auf Hitze

Wärmemelder kommen überall da zum Einsatz, wo Rauchentwicklung zum Alltag gehört. Zum Beispiel in Küchen oder Schweißbetrieben. Sie funktionieren nicht über ein optisches Signal, sondern reagieren mit einem thermischen Sensor auf schnell ansteigende Temperaturen. Wie sie bei einem vergessenen Essen oder versehentlich liegen gelassenen Gegenständen auf der Herdplatte entstehen. Ähnlich wie bei den Rauchmeldern gibt es auch bei Hitzemeldern verschiedenen Modelle, häufig auch in Kombination als Rauch- und Wärmemelder.

Für sicheres Arbeiten in der Küche gibt es neben den Wärmemeldern noch einen weiteren Schutz: den Herdwächter. In Norwegen ist er bereits seit 2010 verpflichtend, bei uns ist der Einsatz eines Herdwächters oder Herdalarms noch freiwillig, wird aber häufig zum Beispiel in Seniorenwohnungen installiert. Ein Herdwächter reagiert ähnlich wie ein Wärmemelder auf zu starke Hitze und gibt zunächst ein lautes Alarmsignal ab. Bleibt die Situation unverändert, schaltet eine Spannungsunterbrechungseinheit automatisch die Stromversorgung des Herdes ab.

Das Q-Label: Qualitätszeichen für hochwertige Rauch- und Wärmemelder

Das Q-Label, zu erkennen an dem Buchstaben Q mit integriertem Feuersymbol, bietet Verbrauchern und Fachleuten eine Orientierungshilfe innerhalb des umfangreichen Angebots an unterschiedlichen Rauchmeldern. Unabhängige externe Institute prüfen die freiwillig von den Herstellern eingereichten Rauchmelder anhand einheitlicher Kriterien. Diese orientieren sich an der vfdb Richtlinie 14-01, die weit über DIN14604 hinausgeht. Diese EU-Richtlinie definiert lediglich den Einsatz eines Gerätes als Warnmelder in Wohnräumen und ähnlichen Gebäuden, sagt aber nichts über die Qualität der Produkte aus. Jeder Rauchmelder muss die DIN14604 erfüllen, um überhaupt als Rauchmelder zugelassen zu werden. Das Q-Label gewährleistet zusätzliche, das Rauch- und Wärmemelder mit deutlich höherer Wahrscheinlich als vor Einführung des Q-Labels einwandfrei funktionieren und Fehlalarme auf ein Minimum beschränkt sind.



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